Den letzten Tag unseres Kurzurlaubs wollen wir mit dem Auto nach Sassnitz, denn der Rasende Roland fährt leider nicht bis dort hin. Ich packe das Super-Tele-Objektiv ein, was ich sonst nur ungern mit mir herumschleppe, denn Weg zum Leuchtturm soll leider immer noch gesperrt sein.
Die Ostsee friert zu, ein Ereignis, das nur alle paar Jahrzehnte in solchen Ausmaßen wie dieses Jahr auftritt. Welch ein Glück für mich, dass ich ein paar Tage Urlaub habe. Ich muss mir das Schauspiel unbedingt anschauen. Auf nach Binz auf Rügen!
Es ist soweit. Wir müssen zurück. So schnell nähert sich ein Urlaub dem Ende. Aber wir planen noch 2 Übernachtungen für den Rückweg ein, denn wir wollen keinen Stress und auch noch etwas von Norwegen sehen. Die Fähre geht ja erst in 2 Tagen.
... sagt meine kleine, harmlos aussehende Wanderkarte, die nicht viel mehr zeigt als ein paar rote Zick-Zack-Linien und dazu noch behauptet, man brauche für die kurze Strecke bis zu unserem heutigen Ziel Nosi auch nur 3 Stunden.
Endlich Wasserfälle! Hat man ja in der Leipziger Tieflandsbucht nicht sooo viele. Hingegen weiß man in Norwegen gar nicht, welchen man zuerst erwandern sollte. Aber welch ein Glück: direkt hinter Kinsarvik beginnt ein Wanderweg, auf dem man gleich 4 der spektakulärsten Wasserfälle in Norwegen erreichen kann.
Der Winter hatte Puderzucker in Nordsachsen verstreut und es zog mich erneut an den Rundwanderweg um den Grabschützer See. Eigentlich hatte ich nur einen kleinen Vormittagsausflug geplant, doch nach jeder Kurve gab es neue Eindrücke auf meiner Speicherkarte festzuhalten.