Norwegen ist 2 Jahre her und es zieht uns wieder nach Skandinavien. Eigentlich sollte es Hirtshals werden, aus Gründen, die meine Katze zu verantworten hat. Aber da das Aquarium dort im Moment keine Mondfische hat und die weißen Kreidefelsen von Mons Klint uns sehr reizen, geht es also für 9 Tage auf die Insel Mon.
Unser Auto ist ganz aufgeregt, es darf wieder mit der Fähre übersetzen. Auf der Hinfahrt geht es über Rostock nach Gedser. Es regnet. Natürlich.
Es ist soweit. Wir müssen zurück. So schnell nähert sich ein Urlaub dem Ende. Aber wir planen noch 2 Übernachtungen für den Rückweg ein, denn wir wollen keinen Stress und auch noch etwas von Norwegen sehen. Die Fähre geht ja erst in 2 Tagen.
Den Vortag mussten wir auslassen. Ausruhen war angesagt. Durch den Ort schlendern, Wäsche waschen, Apfelkuchen und Eis, Flut beobachten, auf den Sonnenuntergang warten. So Dinge, die man halt tut, wenn man sich ausruht.
Aber auf einen Faulenzer-Tag folgt, natürlich, ein Tag mit neuen "Oh's!" und "Nein, Gott wie schön!"
Heute soll es keine Wanderung werden, sondern ein kleiner Städtetrip nach Bergen, der heimlichen Hauptstadt Norwegens. So weit ist es doch gar nicht. Und das Wetter soll auch nicht zu regnerisch werden, verspricht uns der Wetterbericht. Ach, wir hatten ja, wie so oft, keine Ahnung!
Endlich Wasserfälle! Hat man ja in der Leipziger Tieflandsbucht nicht sooo viele. Hingegen weiß man in Norwegen gar nicht, welchen man zuerst erwandern sollte. Aber welch ein Glück: direkt hinter Kinsarvik beginnt ein Wanderweg, auf dem man gleich 4 der spektakulärsten Wasserfälle in Norwegen erreichen kann.