Südlich von Leipzig, in Markkleeberg, befindet sich die Kirchenruine Wachau. Die erste Kirche fand bereits 1393 eine urkundliche Erwähnung. Nachdem sie in der Völkerschlacht schwer beschädigt wurde, erfolgte ein Neubau in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts. Doch im 2. Weltkrieg fiel sie Bombenangriffen zum Opfer und ein Blitzeinschlag im Jahr 1974 machte sie endgültig zur Ruine.
Betreten verboten!
Auf die Halbinsel Wustrow kommt man weder über den Strand, noch über den Weg von Rerik. Es ist alles abgesperrt, und das aus gutem Grund, denn überall lagert noch Munition aus dem 2. Weltkrieg und der anschließenden militärischen Nutzung.
Bummelchen will noch einmal an die Ostsee! Und ich möchte unbedingt ein weiteres Lost Place fotografieren. Aber dazu später mehr. Hier erst einmal ein paar Impressionen von unserem Campingplatz und der Umgebung von Rerik.
Der Spreewald ist einfach zu jeder Jahreszeit schön und zum Glück nicht allzu weit von Delitzsch entfernt.
Ich hatte im Sommer bereits einen Fahrrad-Camping-Kurzurlaub mit meinem Sohn in Lübbenau verbracht (welcher aufgrund der Deutschen Bahn sehr abenteuerlich war, doch das ist eine andere Geschichte, die hier nicht erzählt werden möchte...).
Unser 3. Tag in der Hohen Tatra und wir müssen leider morgen wieder zurück. Ein viel zu kurzer Aufenthalt in der Slowakei nähert sich dem Ende. Also nehmen wir uns heute eine weitere Wanderung von ca. 5,5km vor: zum Skalnate Pleso, wo wir vor 5 Jahren schon einmal waren.
Strbske Pleso ist mit 1355m der höchstgelegene Ort der Slowakei. Dorthin fahren wir zunächst mit dem Zug am Morgen des 1. Oktobers. Unser Plan für heute: den Gipfel des Predne Solisko erstürmen, zu dem wir von hier aus gelangen.
Ich mag Höhlen unglaublich gern. Nicht die menschengemachten Bergwerkshöhlen, sondern die natürlichen, von Wasser geformten Tropfsteinhöhlen.
Seit dem Jahr 1882 steht die Höhle für Besucher offen, die 1370m von den insgesamt erschlossenen 4113m besichtigen können.
Und meine besonderen Lieblinge, die Fledermäuse überwintern hier, darunter das Große Mausohr und die Kleine Bartfledermaus, deren englischen Namen Whiskered Bat ich allerdings bevorzuge. Miau!
Beim Schreiben dieses Beitrags muss ich meinen Reiseführer wälzen, um noch einmal alles ins Gedächtnis zurück zu holen, was wir in der Slowakei gesehen und erlebt haben.
Ich kaufe mir ja immer Reiseführer, weil ich mich über das Land, in das ich fahre, gerne vorher informieren möchte. Man belächelt mich oft dafür, aber das ist mir egal. Nur ein Problem entsteht so langsam: ich weiß nicht mehr, wohin mit den ganzen Büchern. Aber vielleicht erhalte ich ja Inspirationen dafür in Tatranska Lomnica?